Stinkts bei euch immer noch? wäre doch mal an der Zeit hier ein paar neue Meinungen einzuholen, nicht?
- BM out -
Black_Mage - 26. Nov, 14:34
Also ich muss einfach gestehen, dass ich mich zur Zeit extrem wohl fühle.
Ok, ich bin hundemüde und will ins Bett. Aber ich fühl mich einfach ...gut.
Ja ..ich bin meinen Drecksjob bald los. Das hilft natürlich.
Und einer meiner am längsten gehegten Wünsche wird bald erfüllt. So eine Aussicht ist auch toll.
Die Musik im Hintergrund passt.
Ach, und die Tatsache dass ich jemanden zum Kuscheln, Anlehnen und für Sex an meiner Seite habe, hebt die Laune selbstredend ebenfalls.
Hm..irgendwie falle ich schon ordentlich aus der Rolle. Warum habe ich hier immer noch Contributor-Rechte? :)
-BM out -
Black_Mage - 28. Feb, 00:47
Will hier vielleicht jemand eine zweite Runde einläuten, in der wir schauen was sich verändert hat?
Ist immerhin eine selbsthilfegruppe, wo wir regelmässig schauen sollten, wie sich unsere situation verbessert hat.
Black_Mage - 12. Nov, 17:45
Als mir die Kep vor ein paar Tagen den Link zur Selbsthilfegruppe geschickt hat, dachte ich noch, dass ich sehr gut hierher passe. Selbst der Herr Cinematograph, dem ich davon erzählt habe, war begeistert darüber wie gut wir doch hierher passen würden. Wir, die doch wirklich nur über das Leben als solches enttäuscht herziehen.
Doch nun stellt sich heraus, dass ich, das zynische Arschloch von nebenan, noch das meiste Licht am Ende des Tunnel erblickt. Oder es sich zumindst vorstellt. Doch wollen wir nicht länger mit der Tradition brechen, hier kommt die Vorstellrunde.
25, Wien. Und ja ..ich mag die Stadt.
Wenn ich so auf diese glorreichen 25 Jahre zurück blicke, habe ich immer das Gefühl, dass ich das beste bereits hinter mir habe. Ich erwarte mir nicht so sehr, dass heute, morgen oder übermorgen plötzlich alles gut wird. Geschweige denn besser. Und dennoch keimt da dieses zarte Pflänzchen Hoffnung, irgendwo im Dunkeln meiner Seele und singt mir leise das Lied von den großartigen Dingen die noch passieren werden.
Ich lebe bestimmt nicht das Leben, dass ich mir früher immer vorgestellt habe. Gut, als kleiner Bub wollte ich Lego-Pirat werden ... ein hoffnungsloser Wunsch, soviel ist klar. Mein Faible für Archeologie und Paläontolgie habe ich auch irgendwann abgelegt, und dem weine ich also auch nicht nach. Und dennoch bleibt da dieser Phantomschmerz, etwas verloren zu haben, das ich nie gehabt habe. Dieses "Leben", das ich noch nicht mal wirklich beschreiben kann, und von dem ich nur sagen kann, dass ich es nicht besitze.
Wenn ich das Leben das ich habe in seine Einzelteile aufsplittere und für sich betrachte, scheint eigentlich alles nur halb so schlimm.
Ich habe eine wunderbare, süsse kleine Wohnung. Mein absoluter sicherer Hafen. Klassiche Junggesselenbude ..nur ein wenig besser aufgeräumt, als man sich das erwartet, und solange man nicht in die Küche schaut. Selbstständigkeit - Check!
In dieser Wohnung stehen mein iBook, meine X360, haufenweise Bücher. In meinem Kühlschrank ist immer frisches Obst und Joghurt, mein Schrank ist voller sauberer Klamotten. ich rechne das alles in die Kategorie Luxus, denn es mangelt mir eigentlich an nix. also - Check!
Ich habe eine handvoll Freunde, die ich mitunter seit 15 Jahren kenne. Wir sehen uns ab und zu, quatschen oft übers ICQ oder telefonieren. Außerdem habe ich ein paar Hobbies, wie zum Beispiel mein eifriges Kino gehen, oder eben Brettspielabende mit meinen Freunden, oder mich mit meiner besten Freundin zum Starbuck zu setzen. Sozialleben und Freizeit? - Check!
Nach dem Ende meiner letzten Beziehung, und dem dazugehörigen Lecken der Wunden bin ich draufgekommen, wie gut es einem eigentlich als Junggeselle geht. Seither halte ich mich von den Frauen fern und abgesehen von dem ab und zu aufkeimenden Sehnen nach Zweisamkeit habe ich nicht das Gefühl irgendwas zu verpassen. Früher oder später werde ich wieder eine Partnerschaft eingehen, Familie gründen, Kinder großziehen. Ist mir schon ein Bedürfnis, aber ich habs damit nicht so eilig. Partnerschaft wie ich es mir zur Zeit vorstelle? - Check!
Meine Arbeit. Hm..schwieriges Thema. Definitiv nicht mein Traumjob, es war als Übergangslösung gedacht, und das ist mittlerweile fast 3 1/2 Jahre her. Klar, ich wurde gerade erst befördert, und manche sehen das als Karriere an. Man gratuliert mir und wünscht mir mit dieser neuen Aufgabe alles gute. Mir ist das ganze aber ziemlich wurscht. Zugegeben, die Bestätigung für seine Leistungen gewürdigt zu werden ist nett und tut gut ...aber wie gesagt, das ist nicht die Arbeit die ich machen möchte. Ich mache diesen Job weil ich es kann, es gut kann.
An guten Tagen gehe ich heim und bin zufrieden mit dem was ich am Tag geleistet habe. Kann überblicken wenn ich etwas bewegt habe. An den meisten Tagen habe ich das Gefühl, dass es unnötig war in der Früh aufgestanden zu sein. Aber ich habe so ein eigenartiges Pflichtgefühl gegenüber der Arbeit. Es ist symbiotisch. Karma. Wir definieren uns gegenseitig. Nur in dem wir beide unseren Teil erfüllen rechtfertigen wir unsere Existenz. Arbeit - ich / ich - Arbeit.
Natürlich könnte ich mir einen anderen Job suchen der mir mehr liegt, der mir mehr Spass machen würde, der mich jeden abend mit einem strahlenden Lächeln nachhause schickt. Nur welcher Job soll das sein? Der große Zweifel, ob ich in einem anderen Beruf das selbe Gefühl von "weil ich es kann" erlange bremst den Enthusiasmus sich neu zu orientieren.
Was es aber auf jedenfall täglich rechtfertigt aufzustehen und dorthin zu marschieren ist die Tatsache, dass es notwendig ist einen Job zu haben und das bisschen Geld zu verdienen, das dabei rausspringt.
Beruf? ne.. kein Check. Wir reden hier von Pflicht, nicht von Kür.
Wie gesagt .. in seine Einzelteile augesplittet schaut das ganze ja ganz gut aus. 4 von 5 Punkten. Wahnsinnhölle woohooo... oder so. Denn faktisch verbringe ich den großteil des Tages in der Arbeit ... und den zweitgrößten Anteil verbringe ich wohl mit schlafen ...und da bringt es mir nix, dass ich Hobbies, Freunde und eine tolle Wohnung habe.
Ich denke aber, dass das hier offensichtlich das größte Problem ist, mit dem die meisten der Selbsthilfegruppe hadern. Wenn der Beruf orsch ist, mit dem man die meiste Zeit verbringt, wie soll dann der Rest gut sein?
Vielleicht würde es helfen, wenn man den Fokus neusetzt. Den Beruf als die Notwendigkeit, die er nunmal darstellt, in seiner Wichtigkeit reduziert, und die guten Dinge die einem Freude bereiten in den Vordergrund holt.
Und nein, damit meine ich nicht, mehr Bier und mehr WoW :)
Ich reise gerne. Lerne gerne neues kennen. Aus nähester Nähe. Direkt.
Ich habe für nächstes Jahr eine kleine weltreise geplant. Habe mich jetzt lange darauf eingestimmt, dass es mir egal ist, wie es meinen Enkelkindern geht, oder selbst wie es mir in 50 Jahren geht. Ich lebe JETZT, und wenn ich es erleben möchte, dass ich alt werde. dann muss ich dieses JETZT auch ausnutzen. Ich werde meine angebliche Karriere einfach über den Jordan schicken, meine finanzielle Rücklage schnappen und durch die Welt tingeln. Drei, Vier Monate minimum.
Wenn ich dann zurückkomme fange ich neu an. Und diesmal wird es keine Übergangslösung geben.
Das wirklich faszinierende daran? Ich glaube das wirklich, und nichts kann mich davon abbringen.
- BM out -
Black_Mage - 26. Okt, 23:36
Tatort: Irgend wo in Niederösterreich so gegen 6Uhr Früh wird ein noch vom Vorabend "mitgenommenes" Lebewesen
durch ein wirklich grausliges Wecksignal aus dem Schlaf gerissen,um nur festzustellen das dies wieder mal der Beginn
eines weiter beschissenen Arbeitstag ist....
So ca.3Stunden später steht man nun vor den Toren der Hölle ( Personaleingang) und überlegt noch immer warum man
sich das eigentlich jeden Tag antut....
Noch bevor man einen klaren Gedanken fassen kann,steht man schon "brav" in seiner Abteilung um sich wieder
segieren zu lassen,man gönnt sich ja sonst nichts....,ist das eigentlich krank,warum tut man sich das freiwillig an ?????
Tja so gegen 14Uhr,nach etlichen Telefonterroristen und Vollidioten,die behaupten Kunden zu sein,endlich Mittagspause !!!!
Kaum 1Stunde später steht man aber schon wieder da und ist gespannt mit welchem "scheiss" man jetzt noch bis 19Uhr
konfrontiert wird....,unser Highlight war ein typischer Prollo,nur Gott weiss von welchem Stein der hervor gekrochen ist...
Hey,aber was solls,es wird ja irgendwann mal wieder 19Uhr und dann liegt der ganze "scheiss" hinter einem...bis am nächstem
Tag - da kommt man sich vor wie im Film: Und ewig grüßt das Murmeltier !!!!!!!!!!!
Woll ma mal net ganz so negativ sei,denn Morgn is a Feiertag - ka Hackn - HURRA !!!!!!!!!!!!!!
Liebe Grüßen an Alle !!
C.M.S.
ConnorMcSchoell - 25. Okt, 23:43
nagut dann bin ich mal endlich dran mit vorstellen,....
also ebenfalls 21, wien,.... die langweiligste stadt auf erden (meine meinung zumindest)
tja um mal damit anzufangen mein leben näher zu schildern,...
in da früh aufstehn, auf die uni fahren, nach hause fahren, lernen und wieda schlafen gehen und darauf hoffen, dass der nächste tag besser wird und irgendwas spannendes passiert --> es passiert NIE was spannendes, zumindest nicht in meinem leben.
nach 5-jähriger beziehung, die definitv absoult und komplett schief gelaufen ist, versuche ich jetzt wieder zu lernen, wie man richtig lebt --> funktioniert nicht
freunde,... tja die meisten haben, dank meines "liebenswerten ex-freundes" leider die flucht ergriffen. --> dummgelaufen, ja ich weiß.
nun versuche ich endgültig aktiv mich zu bessern, nur das ich wirklich keine konstruktiven ideen besitze,....
ob ich depressiv bin? tja so sicher kann ich das leider nicht beantworten, nur momentan würd ich nein sagen,..., ich bin einfach nur vom leben verarscht worden.
jetzt werden die meisten von euch sagen, ja bemitleidenswert oder lächerlich oder einfach nur naiv,.... aba es ist nunmal so wie es ist,....
für konstruktive vorschläge bin ich allerdings immer offen, falls jemanden welche hat, immer her damit,.... alles andere behaltet bitte für euch,...
Mordiel - 22. Okt, 23:05
dann stell ich mich hiermit mal vor:
21, wien, da wo die luft noch richtig gesund und die leute noch richtig nett sind....
a) karriere? nie gemacht
b) familie? zusammenziehen, heiraten, kinder bekommen - damit würde ich mich an einen alltäglichen trott binden, sprich noch weniger chance auf abwechslung auf dauer bekommen
c)freunde? sind inzwischen großteils schon entweder punkt a) oder punkt b) verfallen, die braven, immer fleißigen die man kaum noch lachen oder richtig spaß haben sieht, aber meinen, denn sinn des lebens und die erfüllung gefunden zu haben. kurzum: auch zum vergessen
was also tun, diesem ewigen laufrad aus schlafen, arbeiten, vlt noch mit wem wo zusammensitzen und sudern, heimfahren, schlafen gehen, arbeiten, ..... zu entkommen?
ich bin nicht depressiv, jedoch gelangweilt, denke schon kaum an morgen, übermorgen etc
wozu auch? ändert sich eh nichts
und der erste der hier schreit: nimm doch dein leben in die hand, ändere etwas, nur du bist dafür verantwortlich! - derjenige möchte doch bitte den ersten vorschlag werfen
Hallo, ich bin die Christine und ich hab ganz einfach kein Leben.
Mein Leben besteht daraus, jeden Tag zu hoffen, dass bald der nächste Tag anfängt und sich vielleicht doch irgendwas ändert. Allerdings habe ich mittlerweile leider die Hoffnung aufgegeben.
Mordiel - 20. Okt, 00:30
herzlich wilkommen auf dieser wunderschön halbdepressiven seite mit vielen bunten farben
ein netter treffpunkt für alle vom leben gelangweilten, die etwas daran ändern möchten, jedoch keine idee haben, wie sie das nun denn angehen sollen
hallo, ich bin die renate und gelangweilt
*kollektiv: hallo renate!*
es passiert einfach gar nichts neues mehr in meinem leben, es langweilt mich